WordPress einfach erklärt

SEI DER ERSTE, DER DIESEN BEITRAG TEILT!

Foto von Souvik Banerjee auf Unsplash

Wenn du gerade erst mit dem Bloggen beginnst oder nach einer einfachen Möglichkeit suchst, eine professionelle Website zu erstellen, hast du sicherlich schon von WordPress gehört. Vielleicht stellst du dir Fragen wie: Was genau ist WordPress? Wie funktioniert es? Und warum ist es so beliebt? Ich kann mich noch gut erinnern, als ich an diesem Punkt stand – voller Fragen und unsicher, wo ich anfangen sollte. Aber keine Sorge, du bist genau richtig hier.

Dieser Artikel wird dir dabei helfen, die Kontrolle über deine Online-Präsenz zu übernehmen, indem er dir die Grundlagen von WordPress erklärt. Egal, ob du ein kleines Unternehmen führst, ein leidenschaftlicher Blogger bist oder einfach nur eine persönliche Website erstellen möchtest, dieser Artikel wird dir dabei helfen, WordPress zu verstehen und dir den Einstieg zu erleichtern. Also lass uns gleich loslegen!

Inhaltsverzeichnis:

Was ist WordPress?

WordPress ist ein kostenloses und Open-Source Content-Management-System (CMS), das sich ideal für die Erstellung von Websites und Blogs eignet. Es wurde ursprünglich 2003 von Matt Mullenweg und Mike Little als Blogging-Plattform gestartet. In den darauffolgenden Jahren hat es sich stark weiterentwickelt und ist nun ein voll funktionsfähiges CMS, das für eine Vielzahl von Websites geeignet ist, von kleinen persönlichen Blogs und Portfolio-Websites bis hin zu großen Unternehmenswebsites und Online-Shops. Laut verschiedenen Berichten betreibt WordPress mehr als 35% aller Websites im Internet, was es zur beliebtesten CMS-Plattform der Welt macht.

Die Geschichte von WordPress

Als Matt Mullenweg und Mike Little WordPress im Jahr 2003 starteten, wollten sie eine elegante und gut gestaltete Plattform für Blogger schaffen. Damals waren die Optionen für das Bloggen begrenzt, und viele der vorhandenen Plattformen waren kompliziert zu nutzen. WordPress wurde mit dem Ziel entwickelt, das zu ändern.

Seitdem hat WordPress zahlreiche Updates und Verbesserungen erfahren und hat sich dabei von einer einfachen Blogging-Plattform zu einem umfangreichen CMS gewandelt, das es Benutzern ermöglicht, vielfältige und individuelle Websites zu erstellen. Von schlichten Blogs, über komplexe Unternehmenswebsites, bis hin zu Online-Shops und vielem mehr – die Möglichkeiten sind nahezu grenzenlos.

Lass mich dir ein persönliches Beispiel geben. Dieses Projekt (profitabel-bloggen.de) ist auch das Ergebnis von WordPress. Ich habe es von Grund auf aufgebaut, und es ist zu einer Online-Präsenz geworden, die genau meinen Vorstellungen entspricht. Es hat mir ermöglicht, eine Verbindung mit meinem Publikum aufzubauen, meine Inhalte zu teilen und dabei stets die Kontrolle über das Design und die Funktion meines Bloggs zu behalten.

Warum WordPress verwenden?

Es gibt viele Gründe, warum du WordPress für deine Website in Erwägung ziehen solltest. Hier sind einige der Hauptvorteile:

  • Benutzerfreundlichkeit: Einer der Hauptvorteile von WordPress ist seine Benutzerfreundlichkeit. Es hat eine intuitive Benutzeroberfläche, die es einfach macht, zu lernen und zu verwenden. Du kannst neue Beiträge und Seiten erstellen, Bilder und Videos hochladen und vieles mehr, ohne dass du Code schreiben musst.

  • Anpassungsfähigkeit: WordPress ist unglaublich anpassungsfähig. Es gibt Tausende von Themes und Plugins, die dir helfen, das Design und die Funktionalität deiner Website nach deinen Wünschen zu gestalten.

  • SEO-Freundlichkeit: WordPress-Websites sind bekannt dafür, dass sie gut in Suchmaschinen ranken. Es gibt auch viele Plugins, die dir helfen können, deine SEO zu verbessern.

  • Community-Unterstützung: Da WordPress so weit verbreitet ist, gibt es eine riesige Community von Entwicklern und Benutzern, die bereit sind, bei Problemen zu helfen. Es gibt unzählige Foren, Blogs und Websites, die sich dem Unterrichten von WordPress und der Beantwortung von Fragen widmen.

WordPress E-Book
Werbung

WordPress.com vs. WordPress.org

Es ist wichtig zu beachten, dass es zwei verschiedene Versionen von WordPress gibt: WordPress.com und WordPress.org.

WordPress.com ist eine gehostete Plattform. Das bedeutet, dass deine Website auf den Servern von WordPress gehostet wird. Du musst dich nicht um technische Dinge wie Hosting, Updates oder Sicherheit kümmern – das alles wird von WordPress.com erledigt. Allerdings hast du weniger Kontrolle und Flexibilität in Bezug auf das Design und die Funktionalität deiner Website.

Auf der anderen Seite ist WordPress.org eine selbst gehostete Version von WordPress. Das bedeutet, dass du die WordPress-Software herunterladen und auf deinem eigenen Server installieren musst. Das gibt dir volle Kontrolle und Flexibilität, erfordert aber auch mehr technisches Know-how (oder die Bereitschaft, zu lernen) und die Verantwortung für die Verwaltung deines Servers.

Die technische Seite von WordPress

Auf technischer Ebene ist WordPress in PHP geschrieben, einer der beliebtesten Programmiersprachen für Webentwicklung. Es verwendet MySQL für die Datenbankverwaltung, was bedeutet, dass alle deine Website-Daten in einer MySQL-Datenbank gespeichert sind.

WordPress ist ein CMS, was bedeutet, dass es als Schnittstelle zwischen dir (dem Benutzer) und der Website-Datei- und Datenbankstruktur fungiert. Du musst nicht wissen, wie du PHP oder MySQL verwendest, um eine WordPress-Website zu betreiben. Stattdessen kannst du alles, von der Erstellung von Inhalten bis zur Verwaltung von Kommentaren und Benutzern, über die benutzerfreundliche WordPress-Oberfläche erledigen.

So funktioniert WordPress

Wenn du dich anmeldest und auf dein WordPress-Dashboard zugreifst, wirst du eine Reihe von Optionen sehen. Hier ist eine kurze Übersicht über einige der wichtigsten Bereiche, die du kennen solltest:

  • Beiträge: Hier kannst du neue Blogbeiträge erstellen und vorhandene Beiträge bearbeiten. Du kannst auch Kategorien und Tags für deine Beiträge erstellen.

  • Seiten: Hier kannst du statische Seiten für deine Website erstellen, wie z.B. eine “Über uns”-Seite oder eine Kontaktseite.

  • Medien: Hier kannst du Bilder, Videos und andere Medien hochladen, die du auf deiner Website verwenden kannst.

  • Kommentare: Hier kannst du alle Kommentare verwalten, die auf deiner Website hinterlassen wurden.

  • Design: Hier kannst du dein aktuelles Theme bearbeiten, neue Themes installieren und Widgets und Menüs verwalten.

  • Plugins: Hier kannst du Plugins installieren und verwalten, die zusätzliche Funktionen zu deiner Website hinzufügen.

  • Benutzer: Hier kannst du Benutzerkonten verwalten und Benutzerrollen und -berechtigungen einstellen.

  • Werkzeuge: Hier findest du verschiedene Werkzeuge, die dir helfen können, deine Website zu verwalten, wie z.B. den Import/Export von Daten und die Website-Gesundheitsprüfung.

  • Einstellungen: Hier kannst du verschiedene Einstellungen für deine Website konfigurieren, wie z.B. den Seitentitel und die Beschreibung, die URL-Struktur, die Datenschutzeinstellungen und mehr.

Backend WordPress

Themes und Plugins

Eine der Hauptstärken von WordPress ist seine Anpassungsfähigkeit, und das liegt zum großen Teil an Themes und Plugins.

Themes bestimmen das Aussehen deiner WordPress-Website. Es gibt Tausende von kostenlosen und Premium-Themes zur Verfügung, so dass du ein Design finden kannst, das zu deinem Geschmack und deinen Bedürfnissen passt. Du kannst auch dein eigenes individuelles Theme erstellen, wenn du über die notwendigen Fähigkeiten verfügst.

Plugins hingegen fügen Funktionen zu deiner Website hinzu. Es gibt Plugins für so ziemlich jede Funktion, die du dir vorstellen kannst, von SEO und Social-Media-Sharing bis hin zu E-Commerce und Sicherheit. Wie bei Themes gibt es sowohl kostenlose als auch Premium-Plugins.

Sicherheit

Da WordPress so weit verbreitet ist, ist es leider auch ein häufiges Ziel für Hacker. Glücklicherweise gibt es eine Reihe von Sicherheitsfunktionen und -plugins, die dir dabei helfen, deine Website sicher zu halten. Einige grundlegende Sicherheitsmaßnahmen sind:

  • Regelmäßige Updates: Stelle sicher, dass du immer die neueste Version von WordPress, deinem Theme und deinen Plugins installiert hast.

  • Sichere Passwörter: Verwende starke Passwörter für alle Benutzerkonten und ändere sie regelmäßig.

  • Backups: Erstelle regelmäßige Backups deiner Website, damit du im Falle eines Problems eine Sicherheitskopie hast.

  • Sicherheitsplugins: Installiere ein Sicherheitsplugin wie Wordfence oder Sucuri, um zusätzliche Sicherheitsfunktionen hinzuzufügen.

Mobile Responsiveness

Heutzutage ist es unverzichtbar, dass deine Website auf mobilen Geräten gut aussieht und reibungslos funktioniert. Immerhin greifen immer mehr Menschen über ihr Smartphone oder Tablet auf das Internet zu. Glücklicherweise sind die meisten WordPress-Themes so konzipiert, dass sie sich automatisch an die Bildschirmgröße des Besuchers anpassen. Dieses sogenannte Responsive Design ist ein zentraler Aspekt jeder modernen Website.

Darüber hinaus gibt es bei WordPress eine Fülle von Plugins, die dabei helfen, deine Website für mobile Endgeräte zu optimieren. Diese können vielfältige Funktionen bieten, von verbesserten Menüs für Touchscreens bis hin zu speziellen mobilen Landing Pages. Mit den richtigen Tools und Einstellungen kannst du sicherstellen, dass deine WordPress-Website ein angenehmes Nutzererlebnis auf allen Geräten bietet, von Desktop-Computern bis hin zu Smartphones und Tablets.

Suchmaschinenoptimierung

Suchmaschinenoptimierung, oder kurz SEO, ist entscheidend, um deine Website in den Suchmaschinen-Rankings ganz oben zu platzieren. Da willst du hin, oder? Glücklicherweise macht es WordPress dir leicht, deine Website für die Suchmaschinen zu optimieren.

Zum einen gibt es einige integrierte Funktionen, die bereits dabei helfen, deine Website SEO-freundlicher zu gestalten. Dazu gehören etwa anpassbare Permalinks, die Möglichkeit, Meta-Tags hinzuzufügen, und die Erstellung einer XML-Sitemap. Diese Features sind sehr hilfreich, wenn es darum geht, den Suchmaschinen zu signalisieren, worum es auf deiner Website geht und wie sie organisiert ist.

Aber das ist noch nicht alles. WordPress bietet auch eine ganze Palette an SEO-Plugins wie das berühmte Yoast SEO oder das All in One SEO Pack. Diese Tools können dir dabei helfen, deine SEO-Maßnahmen noch weiter zu verfeinern. Sie können dir beispielsweise helfen, effektive Keywords zu identifizieren, deine Inhalte zu optimieren und sicherzustellen, dass deine Website technisch einwandfrei für Suchmaschinen aufbereitet ist.

SEO & WordPress Schnelleinstieg
Werbung

Vor- und Nachteile

Wie jedes Tool hat auch WordPress seine Vor- und Nachteile. Einige der Hauptvorteile sind die Benutzerfreundlichkeit, die Anpassungsfähigkeit und die große Community. Allerdings kann WordPress auch etwas überwältigend sein für Anfänger, und da es so populär ist, ist es ein häufiges Ziel für Hacker.

Vorteile:

  1. Anpassungsfähigkeit: WordPress bietet eine enorme Flexibilität in Bezug auf Design und Funktionalität. Mit Tausenden von Themes und Plugins zur Auswahl, kannst du deine Website so gestalten, dass sie genau deinen Anforderungen entspricht, sei es ein persönlicher Blog, eine Unternehmenswebsite, ein Online-Shop oder etwas ganz anderes.

  2. Benutzerfreundlichkeit: WordPress hat eine intuitive Benutzeroberfläche, die auch für Anfänger leicht zu verstehen ist. Du kannst Beiträge und Seiten erstellen, Bilder hochladen und verschiedene Funktionen hinzufügen, ohne Programmierkenntnisse zu benötigen. Außerdem gibt es zahlreiche Ressourcen und Tutorials, die dir bei der Verwendung von WordPress helfen.

  3. Starke Community: WordPress hat eine aktive und engagierte Community, die ständig neue Plugins, Themes und Updates erstellt. Zudem gibt es viele Foren und Blogs, in denen du Hilfe und Unterstützung zu allen Aspekten von WordPress finden kannst.

Nachteile:

  1. Lernkurve: Obwohl WordPress benutzerfreundlich ist, kann es für absolute Anfänger dennoch etwas überwältigend sein. Es gibt viele Funktionen und Optionen zu verstehen, und das Erlernen der besten Praktiken für SEO, Sicherheit und Website-Geschwindigkeit kann Zeit und Geduld erfordern.

  2. Sicherheitsbedenken: Da WordPress so weit verbreitet ist, ist es ein häufiges Ziel für Hacker. Es ist wichtig, regelmäßige Updates durchzuführen und Sicherheitsmaßnahmen wie starke Passwörter und Sicherheitsplugins zu nutzen, um deine Website zu schützen.

  3. Abhängigkeit von Plugins und Themes: Viele der leistungsstarken Funktionen von WordPress sind von Plugins und Themes abhängig. Wenn diese nicht richtig gewartet oder aktualisiert werden, können sie zu Problemen mit Kompatibilität, Geschwindigkeit und Sicherheit führen. Es ist wichtig, sorgfältig zu wählen, welche Plugins und Themes du verwendest, und sie regelmäßig zu aktualisieren.

WordPress für E-Commerce

Selbst wenn du vorhast, einen Online-Shop zu eröffnen, bist du bei WordPress genau richtig. WordPress zeigt mit dem WooCommerce-Plugin, dass es mehr als nur Blogs und Informationsseiten kann.

WooCommerce verwandelt deine WordPress-Website im Handumdrehen in einen voll ausgestatteten Online-Shop. Stell dir vor, du hättest einen digitalen Baukasten, der alles beinhaltet, was du für den Verkauf deiner Produkte oder Dienstleistungen benötigst. Produktseiten? Check. Warenkorb- und Checkout-Funktionen? Check. Zahlungsgateways? Check. Versandoptionen? Auch das ist kein Problem.

Mit WooCommerce sind die Möglichkeiten fast grenzenlos. Und das Beste daran: Es ist so einfach zu bedienen, dass du deinen Shop auch ohne Vorkenntnisse selbst einrichten kannst. Einfach das Plugin installieren, die Einstellungen anpassen und schon kann es losgehen mit dem Verkauf.

Mit WordPress und WooCommerce hast du also alles, was du für deinen erfolgreichen Online-Shop benötigst, direkt zur Hand. Ganz egal, ob du handgemachte Produkte, digitale Downloads oder sogar Abonnements verkaufen möchtest – WordPress macht es möglich.

Fazit

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass WordPress ein unglaublich vielseitiges und benutzerfreundliches Tool für die Erstellung von Websites ist. Obwohl es eine Lernkurve gibt, ist die Einarbeitung in WordPress die Mühe wert, wenn du die Kontrolle über deine Website haben und sie nach deinen Wünschen gestalten möchtest. Mit seiner großen Auswahl an Themes und Plugins, seiner SEO-Freundlichkeit und seiner starken Community ist WordPress eine ausgezeichnete Wahl für jeden, der eine Website erstellen möchte.

FAQs - Häufig gestellte Fragen

WordPress.com ist eine gehostete Plattform, während WordPress.org eine selbst gehostete Version ist. Bei der gehosteten Version übernimmt WordPress.com das Hosting und die Wartung der Website, bietet aber weniger Anpassungsmöglichkeiten. Bei der selbst gehosteten Version musst du dich um das Hosting kümmern, hast aber mehr Kontrolle und Flexibilität.

Ja, WordPress ist sicher. Es gibt jedoch Sicherheitsmaßnahmen, die du ergreifen solltest, um deine Website zu schützen, wie z.B. regelmäßige Updates, sichere Passwörter, Backups und die Installation eines Sicherheitsplugins.

Themes bestimmen das Aussehen deiner WordPress-Website, während Plugins zusätzliche Funktionen hinzufügen. Sie sind wichtig, weil sie dir helfen, deine Website nach deinen Wünschen zu gestalten und zu funktionieren.

Ja, du kannst mit WordPress einen Online-Shop erstellen. Mit dem WooCommerce-Plugin kannst du einen voll funktionsfähigen E-Commerce-Shop auf deiner Website einrichten.

Ja, die meisten WordPress-Themes sind von Anfang an mobil responsive, was bedeutet, dass sie sich automatisch an die Bildschirmgröße des Benutzers anpassen. Es gibt auch Plugins, die helfen können, die Mobile Responsiveness zu verbessern.

Christian
Christian

Ich bin Christian, ein erfahrener Blogger, Content Writer und SEO-Experte seit 2014. Auf profitabel-bloggen.de teile ich mein Wissen, um anderen dabei zu helfen, erfolgreich zu bloggen und Geld zu verdienen.

Über mich LinkedIn Twitter Instagram